IT-Resilienz: Besondere Fähigkeit mit nachhaltiger Wirkung!

7. Mrz 23

IT-Resilienz: Besondere Fähigkeit mit nachhaltiger Wirkung!

Noch zu keinem Zeitpunkt waren IT-Umgebungen so vielen Risiken und Gefahren überlassen wie heutzutage. Um diese Herausforderungen bestmöglich zu bewältigen ist es entscheidend, dass Firmen Maßnahmen anstreben, mit denen sie die Belastungsfähigkeit der IT-Systeme langfristig optimieren können und damit einen Zustand der beständigen IT-Resilienz schaffen. Was sich hinter dem Wort IT-Resilienz verbirgt, welche Eigenschaften resiliente IT-Systeme besitzen und welche Maßnahmen Unternehmen fassen müssen, um die IT-Resilienz und im Zuge dessen ebenso die unternehmerische Resilienz zu erhöhen, lesen Sie in unserem nachfolgenden Beitrag.

Internetangriffe, Naturkatastrophen, Havarien, politische Instabilitäten, Disruptionen: Es gibt Ereignisse, die Unternehmen und ihre IT-Umgebungen aus heiterem Himmel treffen – und in ihren Grundfesten erschüttern.

Ein Musterbeispiel hierfür ist die Corona-Plage: In den vergangenen zwei Jahren sorgte sie in vielen inländischen Unternehmen für erhebliche Betriebsunterbrechungen, Umsatzeinbußen sowie Investitionsstopps. Infolgedessen sind der deutschen Wirtschaft, einer aktuellen Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft, kurz IW, gemäß, Schäden in Höhe von rund 350 Milliarden Euro entstanden.

Dessen ungeachtet gibt es Firmen, welche anscheinend allen Krisensituationen gewachsen sind sowie ihre Erfolgsgeschichten ebenso in einem wirtschaftlich dynamischen Rahmen fortschreiben.

Wie lautet ihr Geheimnis?
Die Antwort lautet: Resilienz insbesondere IT-Resilienz!

In aller Kürze: Was versteht man unter Resilienz?

Der Begriff „Resilienz“ leitet sich von dem lateinischen Wort „resilire” ab und bedeutet so viel wie „zurückspringen“ bzw. „abprallen“. Eigentlich war hierdurch die physikalische Fähigkeit eines Körpers angesprochen, nach Abwandlung der Gestalt wieder in die Ursprungsform zurückzuspringen.

In technischen, beziehungsweise ingenieurwissenschaftlichen Verbindungen meint Resilienz konkret die Fähigkeit von IT-Systemen und IT-Umgebungen, bei Beeinträchtigungen, Problemen oder Ausfällen robust zu agieren und deren Funktionalität und damit die Betriebskontinuität auf nahezu normalem Level aufrechtzuerhalten.

Demnach zeichnen sich resiliente IT-Systeme und IT-Dienste durch die folgenden Charakteristika aus:

  • hohe Adaptivität, um schnell und agil auf Veränderungen und Störungen unterschiedlicher Art zu reagieren.
  • hohe Robustheit, um möglichst lange ihre Features aufrechtzuerhalten
  • stabile Funktionsweise, um möglichst unterbrechungsfreie IT-Services bereitzustellen
  • schnelle Wiederherstellbarkeit der Datenbasis und einzelner Teilfunktionen.

In einer unsicheren Welt braucht es belastbare IT-Infrastrukturen!

Ganz egal ob Start-up, mittelständisches Unternehmen, die öffentliche Administration oder kritische Infrastruktur: IT-Systeme sind aus dem Geschäftsleben keinesfalls mehr wegzudenken.
Zur gleichen Zeit sind sie vielfältigen IT-Risiken und IT-Bedrohungen ausgesetzt. So können beispielsweise Hardware-Probleme zu Ausfällen führen, Programmfehler Unternehmensprozesse zum Stillstand bringen oder menschliches Versagen die IT-Sicherheit gefährden. Überdies ist die Menge erfolgreicher sowie schlagkräftiger Internetangriffe in höchstem Maße alarmierend, wie der aktuelle Lagebericht des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik beweist.

Da es den Unternehmen trotz der allerbesten IT-Sicherheitsmaßnahmen keineswegs gelingen wird, sämtliche IT-Risiken und IT-Bedrohungen auszumerzen, ist es von relevanter Bedeutsamkeit, Maßnahmen anzustreben, mit welchen sie die Widerstandskraft ihrer IT-Systeme dauerhaft erhöhen können, um damit einen Zustand der langfristigen IT-Resilienz zu erzielen.

Resilienter durch kombinierte Sicherheitsmaßnahmen!

Die fundamentalen Pluspunkte dieser Resilienzorientierung liegen darin, dass Unternehmen einerseits in der Lage sind Krisensituationen vorzubeugen. Auf der anderen Seite ist es ihnen realisierbar deren Geschäftskontinuität aufrechtzuerhalten beziehungsweise schnell wiederherzustellen sowie sich schnell an veränderte Geschäftsbedingungen und Umweltbedingungen anzupassen. Außerdem zeichnen sich resiliente Firmen dadurch aus, dass sie aus jeder Krisensituation lernen wie auch ihre Belastungsfähigkeit erhöhen.

Allerdings ist die langfristige IT-Resilienz nicht mit Einzelmaßnahmen zu erreichen.
Eigentlich entwickelt sich die Widerstandsfähigkeit durch die Kombination verschiedener organisatorischer plus technischer Sicherheitsmaßnahmen, die neben technischen Faktoren auch die zwei Dimensionen Menschen und Kultur wie auch Prozesse und Organisation beachten.

Hierzu gehören hauptsächlich:

  • redundante IT-Systeme, deren Hard- und Software-Teile so gestaltet sind, dass diese bei einer Störung, einer Interferenz oder eines Ausfalls, die Funktionen und Geschäftsprozesse übernehmen, ohne dass es zu einem totalen Stillstand gelangt
  • eine intakte Backup-Strategie, um Datenverluste zu vermeiden, bzw. zu reduzieren
  • performante Disaster-Recovery-Lösungen, welche IT-Systeme nach einem Störfall in den Ursprungszustand bringen
  • leistungsstarke Vulnerabilität-Management-Lösungen, welche sämtliche im Unternehmensnetzwerk angeschlossenen IT-Systeme auf Schwächen scannen und sie hinsichtlich des möglichen Schadens und ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit bewerten
  • wirksame Intrusion-Detection sowie Intrusion-Detection-Systeme, welche alle Netzwerkaktivitäten beobachten und analysieren, um besonderen Datenverkehr aufzuspüren
  • Notfallpläne, welche bei der Bewältigung kritischer Ereignisse wie auch bei einer schnellen Wiederinbetriebnahme der IT-Systeme assistieren
  • ein erprobtes Patchmanagement, um bekannte Sicherheitslücken zu schließen
  • kontinuierliche IT-Sicherheitsschulungen, um das Sicherheitsbewusstsein sowie das Fachwissen der Mitarbeiter*innen zu stärken • das Durchsetzen einer positiven Fehlerkultur, um den Mitarbeiter*innen zu ermöglichen, frei über Fehler zu reden und aus diesen zu lernen

Fazit: Ein Must-have für alle erfolgreichen Unternehmen!

Stabile IT-Systeme bilden heute das Rückgrat der meisten Unternehmensprozesse. Fallen relevante IT-Systeme und IT-Dienste aus, kann es immense Folgen für die Unternehmen haben. Umso entscheidender ist es, die IT-Umgebung mit geeigneten IT-Sicherheitsmaßnahmen und IT-Sicherheitstechnologien widerstandsfähiger zu machen.
Wollen auch Sie mit widerstandsfähigen IT-Systemen und IT-Diensten Ihre IT-Resilienz erhöhen? Oder haben Sie noch Anliegen zum Thema? Kontaktieren Sie uns!

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