Internet der Dinge: Der Vormarsch intelligenter Dinge!

30. Mai 23

Internet der Dinge: Der Vormarsch intelligenter Dinge!

Das „Internet der Dinge“ ist in aller Munde. Laut Experten ist es bereits einer der größten technologischen Disruptoren dieser Epoche. Was sich unter dem Begriff versteckt, in welchen Geschäftsfeldern es schon zum Gebrauch kommt und welchen Stellenwert es in Zukunft für die Businesswelt haben wird, erfahren Sie in dem folgenden Artikel.

Das Internet ist omnipräsent sowie integraler Bestandteil der heutigen Lebenswelt.
Laut einem aktuellen Artikel von DataReportal verwenden mittlerweile mehr als 5 Milliarden Menschen weltweit das Internet, um untereinander zu kommunizieren, auf Informationen zuzugreifen oder um Geschäfte abzuwickeln.

Doch nicht bloß Menschen verbinden sich mit dem globalen Datennetz. Heutzutage werden zunehmend mehr Alltagsgegenstände, Maschinen oder Anlagen aus der Industriebranche an digitale Netzwerke gekoppelt sowie untereinander vernetzt, um das Leben sowie den Alltag der Menschen zu erleichtern wie auch zu verbessern – und der Trend steigt.
Ericsson geht hiervon aus, dass 2027 etwa 41,7 Milliarden Gerätschaften über das Netz interagieren werden.

Die wachsende Verknüpfung mehrerer Elemente führt dazu, dass ein Netzwerk von „intelligenten“ Dingen eintritt – das Internet der Dinge.

Was versteht man unter dem Begriff Internet der Dinge!

Die Grundidee hinter dem Internet der Dinge ist es, zunehmend mehr physische und virtuelle Gegenstände, Geräte und Maschinen in die Lage zu versetzen, sich untereinander zu verständigen, Daten zu tauschen, sich ebenso an bestimmte Szenarien anzugleichen sowie situative Entscheidungsgrundlagen zu machen – und das ohne menschliche Interaktion.

Dazu wird jedes Objekt zum einen mit einer eigenen IP-Adresse versehen, anhand dieser es eindeutig identifizierbar ist. Zum anderen wird es mit Prozessoren, Sensoren, Mikrocontrollern, Computersoftware und anderen fortschrittlichen technologischen Mittel ausgestattet, um simultan Daten und Werte zu erkennen und diese anschließend zur Speicherung und Weiterverarbeitung an beispielsweise private Datenbanken oder aber an Cloud-Plattformen von außenstehenden Anbietern weiterzuleiten.

Gerade Hersteller können so tiefergehende Einsichten über ihre Produktion, den Status der Güter oder zum Beispiel die Wünsche und das Verhalten der Kunden erlangen.

Internet der Dinge: Differenzierung zwischen Verbrauchern und Industrie!

Grundsätzlich wird das Internet der Dinge zwischen der privaten und industriellen Nutzung unterschieden.

  • Privates Umfeld: Im privaten Umfeld werden hauptsächlich Alltagsgegenstände wie Kaffeemaschinen, Gefrierschränke, Thermostate, Lichtschalter oder auch Autos für eine angenehme, intelligentere sowie effiziente Nutzung vernetzt und mit dem Internet gekoppelt.
  • Industrielles Umfeld: Im industriellen Bereich geht es dagegen darum, Maschinen und Anlagen so miteinander zu verbinden, dass Abläufe optimiert werden, wodurch einzigartige finanzielle wie auch betriebliche Vorzüge erzielt werden.
    Man spricht in diesem Kontext in der Regel auch von Machine to Machine Communication, kurz M2M oder auch Industrie 4.0.

Die Technologien, die das Internet der Dinge möglich machen

Während die Idee gewöhnliche Objekte mit Intelligenz auszurüsten schon seit sehr langer Zeit bestand, hat vor Kurzem eine Reihe jüngster Fortschritte bei unterschiedlichen Technologien dazu geführt, dass es praktisch realisierbar wurde.

Dazu zählen im Wesentlichen:

  • Sensortechnologie: Die Verfügbarkeit preiswerter Sensortechnologie mit geringem Stromverbrauch erlaubt es zunehmend mehr Produzenten Objekte mit dem Internet der Dinge zu verknüpfen.
  • Cloud-Computing: Die zunehmende Nutzbarkeit von Cloud-Plattformen gestattet sowohl Unternehmen als auch Verbrauchern den Zugang auf die nötige Umgebung, um eine Skalierung auszuführen, ohne jene tatsächlich administrieren zu müssen.
  • Maschinelles Lernen und Analysen: Angesichts der Innovationen im Umfeld maschinelles Lernen plus Analysen sowie des Zugriffs auf vielfältige wie auch riesige Datenmengen, welche in der Cloud gespeichert sind, können Firmen rascher und einfacher neue Einsichten gewinnen.
  • Künstliche Intelligenz: Fortschritte in neuronalen Netzen haben die Weiterverarbeitung natürlicher Sprache durch IoT-Geräte, wie beispielsweise die digitalen Sprachassistenten wie Alexa, Cortana oder Siri realisiert, wodurch jene für den Hausgebrauch interessant wie auch leistbar wurden.
  • Netzwerkprotokolle: Eine Anzahl von Netzwerkprotokollen für das Internet hat es einfach gemacht, Sensoren mit der Cloud sowie anderen „Dingen“ zu vernetzen, um eine effektive und rasche Datenübertragung zu erlangen.

Welche Vorteile bietet das Internet der Dinge?: Welche Vorteile hat das Internet der Dinge?

Das Internet der Dinge bringt große Veränderung mit sich. Zu den nennenswerten Vorzügen gehören:

  • Unkomplizierte wie auch nahtlose Verbindung der physischen Businesswelt mit der digitalen Welt, um eine rasche Wertschöpfung zu erzielen
  • Datengestützte Einblicke aus IoT-Daten zum verbesserten Management der Geschäftsvorgänge wie auch Entscheidungsfindung
  • Höhere Produktivität und Effizienz des Geschäftsbetriebs durch Prozessautomatisierung wie auch Echtzeitdiagnosen
  • Finanzielle Einsparungen und Umweltvorteile durch intelligentere Produktion und niedrigeren Energiebedarf
  • Schaffung neuer Geschäftsmodelle sowie Einnahmequellen
  • Abfallreduzierung durch intelligentere Bestandsüberwachung
  • Verbesserte Kundenerfahrung und optimierter Service durch vorausschauende Problemerkennung plus proaktive Reaktion

Smart Home, Smart Factory, Smart City – Das unerschöpfliche und grenzenlose Potenzial des Internet der Dinge!

Ob Smart Home, Smart Factory oder Smart City: Den Anwendungsoptionen des Internets der Dinge sind heute fast keine Grenzen gesetzt. Die typischen Einsatzgebiete sind:

  • Verbraucheranwendungen: Wearable-Technologien, Smart-Home-Technologien, vernetzte PKWs, Apps für Gesundheit und Training, smarte Haushaltsgeräte.
  • Fertigung und Industrie: Intelligente Bedienung von Fertigungsprozessen sowie -systemen, Anlagenverbesserung, Gesundheits- & Arbeitsschutzmanagement.
  • Medizin: Fernüberwachung eines Gesundheitszustands, Notwarnsysteme, intelligente Hilfsmittel wie Hörgeräte oder mobile Herzmonitore, intelligentes Bettenmanagement.
  • Landwirtschaft: Überwachung von Erntegut oder Viehbestand via App und Umweltsensoren, welche Informationen über Ackerland erfassen, um Gewinne zu verbessern.
  • Umweltschutz: Überwachung der Schadstoffbelastung von Lebensräumen wildlebender Tiere und der Bodengesundheit oder Erdbeben-Frühwarnsensoren.
  • Infrastrukturmanagement: Überwachung von Brücken, Verkehr, Windparks wie auch Eisenbahnstrecken auf Sicherheit sowie Reparaturbedarf.
  • Energie: Fernsteuerung von Wohnungsheizungen und Verknüpfung von Überwachungsprogrammen für einen Inlandsenergiebedarf mit einem smarten Versorgungsnetz, ebenfalls bekannt unter dem Ausdruck Smart Grid, um den Energieeinsatz abzustimmen.

Fazit: Die Welt wird smart!

Das Internet der Dinge verbessert wie auch prägt immer mehr unseren beruflichen und persönlichen Alltag. Gerade im geschäftlichen Umfeld ist es ein entscheidender Pionier für Unternehmen und bringt Optimierungspotenziale ungeahnten Ausmaßes mit sich.

Möchten auch Sie von den vielfältigen Optionen des Internets der Dinge profitieren und durch dessen Einsatz Ihr wirtschaftliches Leistungsvermögen maximieren? Oder haben Sie Fragen zum Thema? Kontaktieren Sie uns!

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