Managed IT-Services: IT-Services aus einer Hand!

19. Sep 22

Managed IT-Services: IT-Services aus einer Hand!

Die heutige IT-Systemlandschaft ist hyper-skaliert, hyper-dynamisch und hyper-komplex. Kein Geheimnis daher, dass immer mehr Betriebe auf Managed IT-Services sowie die Hilfe von Managed Service Provider zurückgreifen, um deren IT-Teams zu entlasten, ihre IT-Prozesse zu optimieren, freie IT-Ressourcen zu realisieren und die IT-Kosten zu senken. Aber was sind Managed IT-Services eigentlich und welche Gründe sprechen für den Einkauf von Managed IT-Services. Die Lösungen bekommen Sie in dem folgenden Blogartikel.

Ob mittleres Unternehmen oder aber Großkonzern: Eine solide IT-Infrastruktur ist der Grundstein jedes Unternehmens. Allerdings leiten die wachsende digitale Vernetzung, die Einbeziehung einer großen Anzahl digitaler Technologien, die immerzu kürzeren Produktlebenszyklen sowie die hohen Gesetzesauflagen dazu, dass die IT-Strukturen in den Betrieben immer komplexer werden – und damit ebenso die Aufgaben wie auch Kompetenzfelder der IT-Teams.

Da es in den Unternehmen heute oft an Zeit, Kapital, Fachkräften und passendem Know-how mangelt, werden immer mehr Teilbereiche der IT-Infrastruktur über Managed IT-Services von einem externen IT-Dienstleister unterstützt.

Einer Umfrage von Eset zufolge arbeiteten im Jahre 2021 schon 62 Prozent der befragten Unternehmen in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) mit einem Managed Service Provider zusammen oder hatten vor, das im Laufe des Jahres anzugreifen.

Doch was sind eigentlich Managed IT-Services?

Managed IT- Services: Eine Definition!

Bei Managed IT-Services handelt es sich um wiederkehrende IT-Dienstleistungen, die im Arbeitsauftrag eines Betriebs von einem externen IT-Dienstleister, auch Managed Service Provider, kurz MSP, betitelt, geleistet werden. Dazu zählen unter anderem die Bereitstellung, Überwachung sowie Verwaltung von Anwendungen, Netzleistungen, Speicherplatz, IT-Sicherheit oder auch die Fortentwicklung von Geschäftsabläufen und technischer IT-Support für Mitarbeiter*innen.

Die Kategorie, der Umfang sowie die Qualität der entsprechenden IT-Dienstleistungen werden dabei im Vorfeld detailliert definiert wie auch zwischen dem Managed Service Provider sowie dem Unternehmen in so bezeichneten Managed Service-Agreements, kurz MSA beziehungsweise Service-Level-Agreements, knapp SLA, vertraglich vereinbart.

Außerdem werden die Managed IT-Services üblicherweise in einem monatlichen Turnus geleistet, weswegen die Abrechnung meist auch monatlich nach unterschiedlichen Tarifmodellen erfolgt.

Daher ist nicht nur die Abrechnung äußerst durchsichtig, sondern auch die Durchführung und die Effizienz der IT-Dienstleistungen deutlich messbar. Für Firmen besteht demzufolge die Chance, im Kontext einer nicht ordnungsgemäß oder zufriedenstellend erbrachten Performanz, einen Teilbereich des zu begleichenden Betrags einzubehalten oder unter Umständen sogar eine Geldbuße gegenüber dem Managed Service Provider einzufordern.

Welche typischen IT-Dienstleistungen werden durch Managed IT-Services übernommen?

Beim Managed-IT-Service-Modell gibt es drei unterschiedliche Formen der Leistungserbringung:

  1. 1IT-Dienstleistung vor Ort: Bei jener Form der Leistungserbringung laufen die IT-Systeme vor Ort beim Kunden. Die Verwaltung und die Beaufsichtigung finden über das System für das Remote-Monitoring & Management, kurz RMM, statt.
  2.  IT-Dienstleistungen per Fernzugriff: Bei dem Modell werden die IT-Dienste auf der IT-Infrastruktur des IT-Dienstleisters betrieben und über das Internet bereitgestellt. Einige Managed Service Provider unterhalten dafür ein persönliches Rechenzentrum, andere hingegen arbeiten mit Colocation-Anbietern zusammen.
  3.  IT-Dienstleistungen über die Cloud: Ein anderes Konzept besteht hierin, Managed IT-Services auf etwa einer Public-Cloud-Plattform bereitzustellen.

Wenngleich Managed IT-Services anfangs vor allem die Beaufsichtigung der Server- und Netzwerkinfrastrukturen umfassten, decken sie heute einen enormen Teilbereich der IT ab, darunter:

  • Storage-Services – inkludieren die Bereitstellung, Konfiguration sowie Instandhaltung von Speicherplätzen
  • Cloud Computing – inkludieren IT-Dienstleistungen rund um das Cloud-Computing sowie die Umschichtung der IT in die Cloud
  • Backup-und Recovery Services – inkludieren die Generierung von Datensicherungen und eine Datenrettung im Katastrophenfall
  • IT-Sicherheit – umfassen IT-Dienstleistungen rund um die IT-Sicherheit, zum Beispiel die Zurverfügungstellung, Ausrichtung sowie das Updaten von Antivirenprogrammen, Antispam-Lösungen oder Firewall-Lösungen mit dem Ziel, die Netzwerk-Sicherheit und Desktop-Sicherheit zu garantieren
  • Remote Monitoring – inkludiert die regelmäßige Fernüberwachung sowie Fernsteuerung der Server, IT-Systeme sowie IT-Lösungen
  • Update- und Patch-Management – inkludiert das Updaten sowie Patchen der eingesetzten IT-Systeme sowie IT-Lösungen
  • Application-Services – inkludieren die Bereitstellung, Anpassung und Instandhaltung von zentralen Server-Applikationen
  • Helpdesk-Services – umfassen alle Support-Dienste

Managed IT-Services sind nicht dasselbe wie IT-Outsourcing?

Managed IT-Services und IT-Outsourcing sind nicht das gleiche!

Indem das IT-Outsourcing die Auslagerung sämtlicher IT-Aufgaben sowie IT-Segmente an einen IT-Dienstleister meint, werden beim Managed IT-Service-Modell häufig bloß bestimmte Bereiche der IT-Infrastruktur ausgelagert.

Des Weiteren geht das IT-Outsourcing in der Regel immer mit einem Arbeitsplatzabbau einher. Managed IT-Services haben hingegen die Absicht, die IT-Teams zu entlasten, mit dem Ziel, dass sie sich optimierter auf deren Hauptaufgaben fokussieren können.

Ein anderer wesentlicher Gegensatz zwischen Managed IT-Services und dem IT- Outsourcing besteht darin, dass das IT-Outsourcing mit einem Kontrollverlust der IT einhergeht. Bei Managed Services verbleiben die Assets im Betrieb.

Managed IT-Services: Die wichtigsten Vorteile auf einem Blick!

Managed IT-Services bieten Unternehmen einige strategische Vorteile.
Dazu gehören unter anderem:

  • Effizienz: Viele IT-Prozesse wie die Backup-Erstellung oder auch IT-Wartung
    verschlingen qualitative Zeit. Durch eine Ausgliederung bestimmter Routineaufgaben können sich die Arbeitnehmer*innen besser auf deren Kernaufgaben konzentrieren. Des Weiteren werden die Betriebe von einem fachkundigen Expertenteam unterstützt, welches größer ist, als sie durch das Einstellen von IT-Personal erreichen können.
  • Unternehmenswachstum: Da sämtliche Routineaufgaben an einen Managed Service Provider weiter gereicht werden, haben Betriebe mehr Zeit sich auf die strategische Ausrichtung und Leitung des Unternehmens zu fokussieren und den Wandel unternehmensweit zu realisieren.
  • Kostenkontrolle: Mit Managed Services haben Unternehmen ihre IT-Aufwendungen besser im Griff. Sie wissen, was am Ende des Monats auf Sie zukommt. Ihre Einschätzungen werden realer sowie präziser – eine plötzliche Belastung über dem Limit, welche neue Hardware oder Softwarelizenzen erfordert, wird umgangen.
  • Managed Security: Bei wachsenden Internetangriffen erhöht sich der Druck auf Betriebe, die Daten-Compliance zu berücksichtigen. Managed IT-Security-Services gestatten es, auf diese Bedrohung angemessen zu reagieren. Außerdem verfügen die Managed Service Provider meistens über vielmehr Sicherheitsexpertise und leistungsfähigere Software, als in kleineren und mittleren Betrieben gegeben sind.
  • Kostenreduktion: Besonders für mittelständische Betriebe ist es eine Challenge, genügend Fachpersonal für ihre IT-Abteilung abrufbereit zu haben. Durch Managed IT-Services profitieren die Unternehmen allerdings von einem großen Team von Experten, das ihnen keineswegs bloß die notwendige IT-Beratung bietet, sondern auch herausfordernde Aufgaben abnimmt.
  • Digitalisierung: Die digitale Transformation ändert mit flottem Tempo unsere Arbeitswelt. Kaum ein Bereich ist davon stärker betroffen als Ihre Unternehmens-IT. Durch Managed-IT-Services können Betriebe zeitnah technische Neuerungen der Industrie 4.0, wie zum Beispiel leistungsfähige Cloud-Lösungen implementieren. Daraus resultiert nicht nur eine bessere Wendigkeit ihres Betriebs – sie erzielen auch mehr Skalierbarkeit.
  • Hochverfügbarkeit: Da Managed Service Provider typischerweise über mehrfache Redundanzen verfügen, kann die Ausfallsicherheit der IT garantiert werden. Außerdem gibt es Anbieter, welche eine Verfügbarkeit von bis zu 99,95 Prozent gewährleisten.

Fazit: Der Einkauf von Managed IT-Services lohnt sich!

Managed IT-Services sind im Kommen. Dies liegt insbesondere daran, dass sie die wachsende IT-Komplexität reduzieren, für mehr Durchsichtigkeit garantieren sowie freie IT-Ressourcen vielmehr Wertschöpfung, Ideenreichtum und Neuheit bringen. Aufgrund dessen sind sich IT-Experten einig – Managed IT-Services sind für jedes Unternehmen eine gute Auswahl, wenn es um die IT geht.

Wollen Sie noch mehr über die Angelegenheit wissen? Oder sind Sie an der Einführung von Managed IT-Services interessiert? Dann sind unsere Managed IT-Services gegebenenfalls das Ideale für Sie. Kontaktieren Sie uns gerne!

sales@itmedata.de

priorapps logo

Jetzt unseren Newsletter abonnieren!

Ähnliche Beiträge

Bleiben Sie informiert und bestellen unseren ME-Newsletter

Immer wieder gibt es News, Trends und auch Themen zur IT-Sicherheit, die Einfluss auf Ihren Betrieb und deren Abläufe haben können. Wir informieren Sie alle vier Wochen über folgende Themen: – Wichtige Sicherheitshinweise und drohende Gefahren Ransomware-Verschlüsselungen, Trojaner und Viren-Befall. – Aktuelle Abkündigungen oder Einstellung des Supports von Produkten (z. B. Windows Betriebssysteme) – Neue Gesetzgebungen und Lösungsvorschläge (z. B. DSGVO, GoBD, etc.) – Neue Förderprogramme und Fördergelder – Veranstaltungen im Hause IT-Service MEDATA (Business Breakfast, Info-Veranstaltungen, Schulungen und Seminare) – Gelegentliche Sonder-Newsletter mit exklusiven Angeboten und Rabatt-Aktionen

[newsletter2go]