Workplace-as-a-Service:Mobiler IT-Arbeitsplatz im Abonnement!

9. Mai 22

Workplace-as-a-Service:
Mobiler IT-Arbeitsplatz im Abonnement!

Im gegenwärtigen Geschäftsalltag müssen die Arbeitnehmer eines Betriebs flexibel und zeitgleich produktiv und arbeitsfreudig sein. Allerdings stoßen herkömmliche Arbeitsplatzbereitstellungen in Anbetracht auf die rasant wachsenden Geschäftsanforderungen unmittelbar an die eigenen Grenzen, weshalb sich mehr und mehr „Workplace-as-a-Service“- Ansätze etablieren. Welche Mehrwerte sie mit sich bringen und ob diese eine sinnvolle Alternative sind, lesen Sie in dem nachfolgenden Blogbeitrag.

Moderne Arbeitsplätze mit immergrüner Hardware und Software sind mittlerweile ein wesentlicher Faktor für die Arbeitgeberattraktivität, die Arbeitgebermarke sowie den Unternehmenserfolg.

Wie zahlreiche Studien wie auch Umfragen der letzten Monate und Jahre beweisen — wie etwa die aktuelle bundesweite Umfrage vom Meinungsforschungsinstitut Yougov im Auftrag des Sport- und Wellness-Anbieters Urban Sports Club, der Digital-Index, der Initiative D21 oder auch die Multiclient-Studie „My Modern Workplace“ von techconsult — ist das Bereitstellen moderner Arbeitsplätze nicht länger optional. Die Arbeitnehmer von heute geben sehr großen Wert auf Arbeitsplätze mit fortschrittlicher Ausstattung, die ihnen jederzeit einen flexiblen sowie ortsunabhängigen Zugang auf die notwendigen Unternehmensressourcen ermöglichen. Dabei sollte die Geräteausstattung insbesondere mobile Endgeräte wie beispielsweise Smartphones, Tablets sowie professionelle Geschäftsanwendungen umfassen.

Da komplizierte Antragswege und lange Wartezeiten die Leistungsfähigkeit der Angestellten zurückhalten und im schlimmsten Fall das Wachstum einer Schatten-IT mit allen ihren negativen Konsequenzen begünstigen,
setzen Unternehmen mehr und mehr auf innovative Konzepte wie Workplace-as-a-Service, knapp WaaS.

Wofür steht Workplace-as-a-Service?

Bei Workplace-as-a-Service handelt es sich um eine Fortentwicklung des Prinzips Software-as-a-Service.

Im Unterschied zu Software-as-a-Service stellt Workplace-as-a-Service nicht nur Software aus der Cloud zur Verfügung, sondern eine komplett ausgerüstete Arbeitsplatzlandschaft inklusive Hardware, Software, allen möglichen Dienstleistungen rund um die Arbeitsplatzbereitstellung.

Dadurch erübrigen sich für die Firmen die beträchtlichen Anschaffungskosten und Investitionsrisiken. Stattdessen erhalten sie ein Nutzungsrecht für die benötigten Arbeitsplatzressourcen. Die Abrechnung passiert dabei auf der Grundlage eines Mietmodells, das von der Zeitspanne, der Menge der ausgeliehenen IT-Arbeitsplätze sowie dem Leistungsumfang abhängig ist.

Ferner können sämtliche Services rund um die Arbeitsplatzbereitstellung, wie die

• Bestellung, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme der Hardware
• Installation und Bereitstellung der Software inklusive der cloudbasierten Anwendungen in Form von Software-as-a-Service
• Bereitstellung der benötigten Peripheriegeräte
• geregelte Aktualisierung der Software
• regelmäßige Modernisierung der Hardwareausstattung
• Sicherung der Geschäftsdaten
• Verwaltung, Wartung und Störungsbehebung der Arbeitsplätze
• Anwendersupport für die Nutzer der Arbeitsplätze
• Verwertung von Altgeräten
• Versicherung der Endgeräte gegen Diebstahl oder Verlust
• Überwachung der Funktion der Arbeitsplätze
• Remote Management der Arbeitsplätze
• Sicherung der IT-Systeme gegen interne oder externe Bedrohungen

vom Workplace-as-a-Service-Anbieter durchgeführt werden, damit die Firmen ihre IT-Abteilung nachhaltig entlasten wie auch im selben Zuge wichtige Kapazitäten für wertschöpfendere Tätigkeiten freisetzen können.

Workplace-as-a-Service: Ein Konzept mit vielen Vorteilen!

Die von der Unternehmensberatung IDC vorgenommene Studie „Future Business World 2025 – wie die Digitalisierung unsere Arbeitswelt verändert“ kommt zu dem Ergebnis, dass bis 2025 die Mehrzahl der IT-Arbeitsplätze aus der Cloud zur Verfügung gestellt werden.

Fortschrittliche Unternehmen haben den Mehrwert von Workplace-as-a-Service schon identifiziert.

Dabei ist das Modell im Prinzip für sämtliche Firmen gleichermaßen geeignet, zumal es im Gegensatz zu traditionellen Arbeitsplatzbereitstellungsmodellen mehrere relevante Pluspunkte bietet.

Hierzu zählen vor allem:

• ein kleines Investitionsrisiko
• keine Kapitalbindung an schnell veraltende Technik
• transparente Kosten dank monatlicher, nutzungsabhängiger Miete
• immerzu moderne Arbeitsplätze auf dem momentanen Stand der Technik
• sämtliche Serviceleistungen rund um die Arbeitsplatzbereitstellung aus einer Hand
• flexibel anpassbare und leicht skalierbare Services
• zeitintensive Ausschreibungen für die Hardware – und Softwarebeschaffung werden überflüssig
• Entlastung der IT-Abteilung sowie große Expertise durch externe IT-Dienstleister
• glückliche Mitarbeiter durch einfache Bedienung, zügigen Support und
• hohe IT-Sicherheit, weil Daten immer extern gesichert sind
• Schnelle Bereitstellung, Installation und Hardwareaustausch im Schadensfall
• mehr Kapazität für die Kernkompetenzen und eigentliche Wertschöpfung

Diese Anforderungen müssen Workplace-as-a-Service-Anbieter erfüllen

Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Anbietern auf dem Workplace-as-a-Service-Markt. Da die Arbeitsplatzumgebung ein elementarer Punkt für den Betriebserfolg ist, sollten Unternehmen den Workplace-as-a-Service-Dienstleister nach strengen Kriterien aussuchen – im Endeffekt muss die Arbeitsplatzgestaltung auf risikolose, ökonomische und kompetente Weise erfolgen.

  1. Sicherheit und Integrität der Daten

Da geschäftskritische Daten und Nutzungen in der Cloud bearbeitet werden, muss der Workplace-as-a-Service-Dienstleister nicht nur für den Schutz und die Integrität der Geschäftsdaten im Rechenzentrum garantieren, sondern auch die Zugänge zur Workplace-as-a-Service-Lösung und physischen Endgeräte genügend gegen unbefugte Verwendung schützen. Hierfür ist ein ganzheitliches Schutzkonzept nötig, das sowohl juristische Anforderungen erfüllt als auch die Sicherheitsrichtlinien des Betriebs einhält.

  1. Breites Spektrum an Anwendungen

Ein gutes Workplace as a Service-Angebot sollte im besten Fall ein groß gefächertes Gerätemanagement einschließen, auf variablen Betriebssystemen nutzbar sein sowie eine große Auswahl an Tools für die Zusammenarbeit und Kommunikation bieten. Ein Workplace-as-a-Service-Anbieter sollte grundsätzlich in der Position sein, alle aktuellen wie künftigen Anwendungen und alle nötigen Endgeräte bereitzustellen und auch zu verwalten. Hierzu zählt ebenso, dass bei einem Wechsel der Endgeräte bzw. der Arbeitsumgebung eine reibungslose Weiternutzung der Anwendung sichergestellt wird.

  1. Modularität und Flexibilität

Unternehmen sollten prinzipiell auf einen Workplace-as-a-Service-Anbieter setzen, der eine erweiterbare Workplace-as-a-Service-Möglichkeit liefert. Meist baut die Workplace-as-a-Service-Lösung auf einem festen Untergrund aus Software und Hardware auf, welche sich durch flexibel hinzu buchbare Leistungen wie Backups oder etwa Lizenzverwaltung upgraden lässt. So können Unternehmen die Arbeitsplatzbereitstellung anforderungsgerecht benutzen. Außerdem sollten Workplace-as-a-Service-Anbieter flexibel auf wechselnde Anforderungen eingehen können.

Workplace-as-a-Service: Eine sinnvolle Alternative!

Die Geschäftswelt befindet sich in einem Umstand des steten Wandels. Unternehmen sollten heute im hohen Maße agil und flexibel sein, um die Robustheit und die Zukunftsfähigkeit ihres Unternehmens zu sichern. Den entscheidenden Gegenstand hierfür bilden hochmoderne Arbeitsplätze.

Da viele Technologien sowie Produkte wegen des rasanten technologischen Fortschritts bereits nach ein paar Monaten wieder veraltet sind, gehen immer mehr Unternehmen dazu über, ihre Arbeitsplatzlandschaft teilweise oder sogar ganz zu mieten. Dadurch erhalten sie die notwendige Freiheit sich auf innovative Konzepte und Technologien zu fokussieren, mit denen das Hauptgeschäft vorangetrieben werden kann.

Möchten auch Sie zukünftig mit innovativen Arbeitsplätzen Ihre interne und außerbetriebliche Arbeitgeberattraktivität verbessern und zeitgleich ihre IT-Abteilung entlasten? Oder haben Sie noch Fragen zum Thema „Workplace-as-a-Service“? Sprechen Sie uns gerne an.

sales@itmedata.de

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